Allerhand Gschichten und Gsangeln, schöne und wilde...

Knapp 1.200 Theaterfreunde kamen im Mai 2006 zum Keck-Stadel und wurden in ihren Erwartungen eines netten Abends nicht enttäuscht.

Wie dafür geschaffen - der liebevoll gestaltete Keck-Stadel des Sterngartl-Wirtes eigenete sich ganz besonders für das Stück „Der Bauernkalender" von Anton Hamik. Der Autor des Stückes ist bestens bekannt durch seinen Klassiker „Der verkaufte Großvater" und ist Garant für unterhaltsames, lustiges Volkstheater.

Es besteht aus einer Rahmenhandlung bzw. einer Bauernfamilie mit Gesinde und Großvater, die sich um den „Bauernkalender", der einmal im Jahr kommt und den alle gerne lesen, streiten.
Jeder möchte ihn zuerst lesen und versucht alles mögliche um an den Kalender heran zu kommen. Es gab ja zu dieser Zeit keine Zeitungen und auch keine Bücher, außer den Schulbüchern. Jedem gelingt es den Kalender zu ergattern und ein Stück darin zu lesen.

Diese Kurzgeschichten werden gespielt und bestehen aus 5 Einaktern: „Der närrische Kuckuck", „Wie der Wilderer Franz hat büßen müssen", „Ein lehrreiches Kapitel für Land- und Stadtleute", „Was kostet der Esel?" und die „Praktische Post". Dazwischen gibt es „G´stanzeln" und „G´sangeln" unter Mitwirkung von 28 Personen, 1 Esel und 3 Musikern.